Konzeption von KiTa und Hort Petersfehn
 
Inhaltsverzeichnis
 
Vorwort
 
Wir stellen uns vor:
 
Rahmenbedingungen
 
Unser Team
 
 
Was Sie über unsere Pädagogik wissen sollten:
 
Religionspädagogik
 
Die Arbeit nach dem „Offenen Konzept“
 
Lernen und Bildung in unserer Kindertagesstätte
 
Übergang in die Schule
 
 
 
Wie sich die Zusammenarbeit mit Eltern gestaltet:
 
Elterninformation
 
Elternmitarbeit
 
Elternvertretung und Elternrat
 
 
Informationen zum Hort
 


 

Vorwort
 
Kinder haben ein Recht auf Bildung – alle Kinder!
 
Gerade im Kindergartenalter lernen Kinder besonders leicht, aber ihr Lernen und auch ihre Bildung vollziehen sich anders als später in der Schule. Die Wissbegierigkeit der Kinder, ihre große Bereitschaft, sich die Welt unter Einsatz ihrer ganzen Person, mit all ihren Sinnen handelnd anzueignen, möchten wir in unserer Tagesstätte fördern und nutzen.
 
Wir möchten den Kindern die Möglichkeit bieten, ihre eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten auszunutzen, um selbständig Erkenntnisse zu suchen und Probleme zu lösen. Wir möchten sie in ihrer Kreativität bestärken und ihnen die Gelegenheit geben, eigene Ideen und Gedanken einzubringen.
Die Kinder sollen Zusammenhänge im Leben – in der Natur und der Gesellschaft – begreifen und lernen miteinander zu kommunizieren. Wir möchten die „Fähigkeit des Wortes“ fördern und die Fähigkeit, die eigenen Erfahrungen, Erlebnisse und Gedanken in Formen wie Spiel, Bild, Bewegung, Gesang und Musik, Tanz und Schauspiel auszudrücken.
Wir möchten – so verstehen wir Bildung – dass ein Kind seine Identität entwickeln kann, die Neugier und Lust am Spielen und Lernen beibehält, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickelt, sich als Teil seiner Umwelt fühlt und sich von ihr angenommen weiß, so wie es ist. Dazu gehört auch, dass es andere Menschen mit anderen Wertvorstellungen, kulturellen Hintergründen und Religionen respektiert.
 
Kinder haben ein Recht auf Bildung – alle Kinder!
 
Untrennbar verbunden mit allen Bildungs- und Erziehungsaufgaben ist der Beitrag, den die Kindertagesstätte (KiTa) in Übereinstimmung mit Eltern und Träger beim Aufbau des kindlichen Weltbildes, bei der Grundlegung ihres Normen- und Werteverständnisses und ihres Bildes von sich und den anderen Menschen zu leisten hat. Dieser Anspruch wird zunächst getragen durch die bedingungslose Akzeptanz und Respektierung aller Kinder in der Einrichtung unter Beachtung ihrer Unterschiedlichkeiten in Bezug auf Geschlecht, Herkunft, Religion, Lebensweise, Entwicklungsstand sowie ihrer Stärken und Schwächen.
 
Die Verlässlichkeit der Werteorientierung der Arbeit in der Ev.- lutherischen Kindertagesstätte Petersfehn beruht darauf, dass sich der Träger und das gesamte Personal der Einrichtung am christlichen Bild vom Menschen orientieren. Es gibt den pädagogischen Fachkräften den notwendigen Halt, alle Kinder der zuvor genannten Unterschiede als Geschöpfe Gottes anzunehmen. Gleichzeitig soll durch das Vorbild der Mitarbeiterinnen, durch Gespräche über Glauben und Religionen, durch gemeinsames Feiern christlicher und anderer religiöser Feste der Mensch in seinen Beziehungen zu anderen Menschen, zu seiner Umwelt, aber auch zu einem persönlichen Gott erkennbar werden. Die KiTa ist für alle Kinder offen und die Einstellungen der Eltern andrer Glaubensrichtungen oder ohne eine kirchliche oder religiöse Bindung respektiert und in ihrer Arbeit berücksichtigt.
 
Die vorliegende Konzeption wurde gemeinsam von den pädagogischen Fachkräften und vom Träger entwickelt und soll in Absprache mit allen Beteiligten:, den Kindern, ihren Eltern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Träger in der alltäglichen Arbeit umgesetzt und weiterentwickelt werden. Die Konzeption versteht sich in Übereinstimmung mit dem „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder“ des Niedersächsischen Kultusministeriums und der Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland „Der Auftrag evangelischer Kindertageseinrichtungen.
 
Zu Beginn beschreibt die Konzeption ausführlich die Rahmenbedingungen und die Inhalte der Arbeit der Kindertagesstätte. Am Ende werden spezifische Informationen zum Hort gegeben, der in die Kindertagesstätte eingebunden ist.
 
 
Wir stellen uns vor
 
Die Ev.-luth. Kindertagesstätte (KiTa) Petersfehn am Stadtrand von Oldenburg ist seit 1973 eine der Kindertagesstätten in der Gemeinde Bad Zwischenahn, die in der Trägerschaft der Evangelisch-lutherischen Kirche liegt. Der Gemeindekirchenrat als Vertreter der Kirchengemeinde setzt sich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten für alle Belange der KiTa, der Leitung, der pädagogischen Fachkräfte und auch für die Forderungen und Wünsche der Eltern ein.
 
Rahmenbedingungen
Die Unterhaltung und Finanzierung der KiTa ergibt sich aus dem gesetzlich vorgeschriebenen Anteil der Gemeinde Bad Zwischenahn, dem Eigenanteil der Kirche und dem Elternbeitrag, der für die KiTas allein durch die politischen Gremien der Gemeinde Bad Zwischenhan festgelegt werden, ohne dass der Träger darauf einen Einfluss hat. Der Elternbeitrag richtet sich, entsprechend den Maßgaben der Gemeinde, nach der Betreuungszeit und den Angaben einer Einstufungserklärung der Eltern, bei der das Einkommen zu Grunde gelegt wird. Die Gebührenordnung ist bei der Leitung der KiTa zu erhalten.
 
Der Einzugsbereich umfasst die Orte Petersfehn I und II, Kayhauserfeld und Bloh.
 
Die Einrichtung wird von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren besucht. Jede Gruppe umfasst 23 bis 25 Kinder, die von zwei qualifizierten Fachkräften betreut werden.
 
In Abstimmung mit dem Träger und der Gemeinde Bad Zwischenahn können bei Bedarf und einem ausreichenden Raumangebot weitere Gruppen (etwa im Bereich null bis dreijährigen oder der Integration von Kindern mit Behinderungen) eingerichtet werden.
 
Die Betreuungszeiten
Das Kindertagesstättenjahr beginnt am 1. August eines Jahres und endet am 31. Juli des folgenden Jahres
 
Neben den Kernzeiten bieten wir unterschiedliche Sonderdienste an. Die aktuellen Zeiten entnehmen Sie bitte dem Beiblatt zu dieser Konzeption und der Homepage der Einrichtung (siehe Beiblatt).
 
Ferienzeiten
Die KiTA ist ganzjährig geöffnet. Um die Einteilung des pädagogischen Fachpersonals organisieren zu können, ist es erforderlich, dass die Eltern der KiTa - Leitung frühzeitig bekannt geben, wann sie ihren Jahresurlaub planen. Dafür gibt es am Ende des Kalenderjahres eine schriftliche Abfrage mit weitgehend verbindlichen Angaben.
Es ist unbedingt darauf zu achten, dass alle Kinder auch ein Recht auf Ferien von der KiTa haben und deshalb in jedem Jahr zumindest für 14 zusammenhängende Tage die Einrichtung nicht besuchen sollten.
Die Kindertagesstätte bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Darüber hinaus fallen Planungstage an, über die die KiTa – Leitung zu Beginn eines jeden KiTa -Jahres informiert.
 
 
Unser Team
 
  • Die Leitung der Einrichtung liegt in den Händen von Frau Erika Schussmann, die von ihrer Stellvertreterin ,Frau Heike Krause, unterstützt wird. Sie sind die Ansprechpartnerinnen für alle Sorgen und Probleme.
  • Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten in der Regel jeweils zu zweit in einer Gruppe.
  • Durch Zusatzkräfte ist bei Ausfällen einzelner Erzieherinnen und in den Ferienzeiten weitgehend sicher gestellt, dass die Arbeit qualifiziert weitergeführt werden kann.
  • Die Pastorin unterstützt die Fachkräfte bei der religiösen Erziehung.
  • Der Hausmeister und die Reinigungskräfte sorgen dafür, dass die KiTa und ihr Umfeld ansprechend, sauber und in Ordnung gehalten werden.
 
Täglich werden Absprachen über die Organisation der pädagogischen Arbeit getroffen. Protokolle geben die Gesprächsinhalte wieder.
Darüber hinaus finden regelmäßig Dienstbesprechungen mit dem gesamten Team statt, bei denen pädagogische Inhalte erarbeitet, aktuelle Ereignisse reflektiert und Abläufe koordiniert werden. Fallbesprechungen sowie Terminplanung und Organisation von Festen sind weitere Schwerpunkte solcher Beratungen.
Da in der KiTA die Kinder nicht nur betreut, sondern mit ihnen anspruchsvoll pädagogisch gearbeitet wird, bereiten sich die Fachkräfte in Kleinteams in regelmäßigen sog. Verfügungszeiten auf Angebote und Arbeitsgruppen für die Kinder vor. Es werden u. a. Gruppenbücher geführt, Beobachtungen und Gesprächsprotokolle angefertigt. Zudem besuchen alle pädagogischen Fachkräfte regelmäßig Fortbildungen, Arbeitskreise und Vorträge, um sich mit aktuellen fachlichen Themen auseinander zu setzen und neue Impulse für die tägliche Arbeit zu gewinnen. In Gesprächen werden die Eltern über den Entwicklungsstand und die Fähigkeiten ihrer Kinder informiert. Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen bereichert die gesamte Arbeit.
 
 
Was Sie über unsere Pädagogik wissen sollten
 
Jedes Kind lebt in einer für sich einzigartigen Welt, die gekennzeichnet ist durch
  • unterschiedliche Familienkonstellationen,
  • einen unterschiedlichen Umgang mit den neuen Medien,
  • einen hohen Grad der Technisierung in den einzelnen Haushalten,
  • eine oft eingeschränkte Freizeit der Kinder durch Bildungsangebote, Vereinsmitgliedschaften oder Verabredungen,
  • sehr unterschiedliche Erfahrungen im Umgang mit dem Straßenverkehr durch die hohe Anzahl verkehrsberuhigter Zonen im Einzugsbereich der KiTa
  • unterschiedliche Erziehungskonzepte der Eltern.
Wir geben jedem Kind in unserer Einrichtung seinen Platz, damit es sich mit den besonderen Bedingungen aus seinem Umfeld in allen Bereichen individuell und in der Gruppe entwickeln und seine Persönlichkeit entfalten kann. Die kognitiven, emotionalen, sozialen und psychomotorischen Kräfte der Kinder sollen zugleich angesprochen und gefördert werden.
 
Religionspädagogik
Die KiTa ist mit ihrer christlichen Ausrichtung offen für Menschen mit und ohne Konfessionen und Religionen. Hierin liegt ein Angebot an Eltern und Kinder, gemeinsam über die eigenen Lebensgrundlagen und Werte zu philosophieren.
Als Wertegrundlage der Einrichtung dienen das Alte und Neue Testament. Der christliche Glaube versteht jeden Menschen dabei als ein einzigartiges Geschöpf Gottes. Mit seinen besonderen Begabungen und Schwächen lebt der Mensch nicht allein. Er lebt in der Beziehung zu sich selbst, in der Beziehung zu anderen und in der Beziehung zu Gott. Innerhalb dieser Beziehungen gestaltet jeder Mensch sein Leben. Weil der Mensch sich von Gott geliebt und angenommen weiß, kann auch er achtend und wertschätzend mit sich selbst, mit anderen Menschen und der Umwelt umgehen.
Glauben leben und erleben im Kindergartenalltag
Ausgehend von diesem Menschenbild legt das pädagogische Fachpersonal auf einen christlichen Umgang miteinander im Kindergartenalltag großen Wert. In der Gemeinschaft lernen die Kinder sich selbst zu schätzen und anderen mit Offenheit und Achtung zu begegnen. Im täglichen Umgang erfahren sie, was es heißt, einen „Nächsten“ zu haben bzw. der „Nächste“ zu sein. Sie lernen mit Toleranz die Unterschiedlichkeiten der „Nächsten“ kennen.
Zu unserem praktischen Handeln in der Umsetzung dieser Ansprüche gehören Gebete und Lieder, ob fertige Texte oder selbst erdachte, wie auch das Vorlesen von Geschichten aus der Kinderbibel.
Selbstverständlich ist, dass zu religiös begründeten Feiertagen mit den Kindern über den ursprünglichen Sinngehalt der jeweiligen Feste gesprochen wird. Hierbei geht es zunächst um die evangelischen Feste. Nach Möglichkeit kommen aber auch Feiertage anderer Religionen in den Blick, die in der Einrichtung vertreten sind. Wenn möglich werden kundige Eltern oder Vertreterinnen der religiösen Gruppierungen und Religionen eingeladen, um diese Feste verstehbar zu machen.
 
Religionspädagogische Angebote
Die Arbeit besteht zum Beispiel im Rahmen von regelmäßigen Angeboten, bei denen die Kinder biblische Geschichten und kirchliche Feste kennen lernen und mit allen Sinnen erleben. Dabei spielt eine wesentliche Rolle, die christliche Botschaft mit der Erlebniswelt der Kinder zu verbinden und ihre Gedanken und Fragen aufzunehmen. Mit vielfältigen Methoden werden die Kinder zum Mitmachen, zum Mitreden und Fragen angeregt.
Die Gottesdienste zu den kirchlichen Festen (z. B. Weihnachten, Ostern, Erntedank ), zum Kindergartenjahr (z. B. Begrüßung bei Eintritt in die KiTa oder Segnung der zukünftigen Schulkinder am Ende des Kindergartenjahres) und zu anderen Anlässen werden mit der Pastorin, dem pädagogischen Fachpersonal und den Kindern vorbereitet und gefeiert. Zu vielen Gottesdiensten werden die Familien eingeladen, um sie an gemeinsamen Feiern und Erleben des Glaubens teilhaben zu lassen.
 
Die Arbeit nach dem „Offenen Konzept“
Das Konzept der Öffnung von Gruppen (Offene Arbeit) beruht auf einer Pädagogik, die sich an den Lebenswirklichkeiten der Kinder und Familien orientiert und das Handeln darauf ausrichtet. Die veränderte Pädagogik bietet Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten, die zum freien Tun, zum Denken und zur Eigeninitiative herausfordern.
Jedes Kind benötigt seinen eigenen Rhythmus in der Entwicklung. Daran knüpft die Arbeit an und vermittelt dem Kind das Gefühl:
"Ich bin willkommen. Ich darf so sein, wie ich bin.“
Das sind die Ziele
·    Jedes Kind soll sich als einzigartig, einmalig und unverwechselbar erfahren.
·    Wir vermitteln, dass die Kinder ihre Handlungen überdenken und eigene Meinungen aussprechen.
·    Wir übertragen den Kindern Eigenverantwortung und schenken ihnen Vertrauen.
·    Wir fördern die Beziehungen der Kinder untereinander und unterstützen sie, eigene sowie andere Leistungen anzunehmen, Schwächen zu berücksichtigen und Erfolge anzuerkennen.
·    Wir entwickeln mit ihnen Verhaltensweisen für das Zusammenleben.
·    Wir machen ihnen die Gruppe erlebbar, und bieten ihnen Orientierung und Halt.
·    Wir erfüllen den Anspruch der Kinder auf Bildung.
·    Wir vermitteln den Kindern Mut und Möglichkeiten zum "selbst Tun" .
·    Wir motivieren die Kinder zum eigenen Handeln.
·    Wir schaffen eine Umgebung, die den Kindern Anregung und Herausforderung für Experimente und Entdeckungen bietet.
·    Wir bieten Verlässlichkeit durch Strukturen mit festen Bezugspunkten.
Die Kinder sind Akteure ihrer Entwicklung. Wir begleiten sie auf diesen ihren eigenen Wegen und bereiten ihnen eine fördernde Umwelt.
 
Bei unserem Verständnis vom Offenen Konzept gehört jedes Kind einer Stammgruppe an. Es erlebt, dass Gemeinschaft wertvoll und wichtig ist. Gemeinsam in den Gruppen werden gruppeninterne Aktivitäten geplant (z. B. Ausflüge, Erkunden des Umfeldes, Geburtstagsfeiern). Auch über die Beziehungen untereinander wird gesprochen. Diese feste Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist eine wichtige Grundlage für Verlässlichkeit und Vertrauen.
Die Türen der Gruppenräume sind nach den Gruppenaktivitäten/ -angeboten geöffnet. Jeder Raum ist dann einem bestimmten Zweck entsprechend zugeordnet und eingerichtet.
 
 
Räume
 
Konstruieren- und Bauen
"Baustelle"
Die Materialien wie z. B. Duplosteine, Holzbausteine und Naturmaterialien laden ein, Gebilde zu konstruieren, zusammenzulegen und zu stecken.
 
Kreativität- und Gestaltung
"Künstlerbude"
Mit Stiften, Papier, Kleister, Papprollen sowie Wolle, Nadel und Faden gestalten die Kinder ihre Werke.
 
„Holzwerkstatt“
Die Kinder lernen an der Werkbank mit Hilfe von z. B. Hammer, Bohrer , Säge mit Nägeln und Schrauben eigene Kunstwerke aus Holz und Naturmaterialien zu erstellen.
 
Rollenspiel
"Abenteuerland"
Dieser Spielbereich lädt die Kinder ein, unterschiedlichste Rollen einzunehmen (Mutter, Kind, Polizist, Arzt...), Verkleidungsutensilien sind dabei unterstützend.
 
Bewegungen
„Turnhalle"
Die Turnhallen der Gemeinde Bad Zwischenahn stehen uns zu festgelegten Zeiten für alle Gruppen zur Verfügung. Die Kinder lernen unterschiedliche Bewegungsabläufe an Groß- und Kleingeräten kennen.
 
"Spielplatz,“
Auf dem großen Spielplatzgelände können die Kinder bei jedem Wetter die Sandfläche und die vielen Spielgeräte nutzen. Die gepflasterten Wege laden die Kinder ein, mit den Rollern oder anderen Fahrzeugen zu fahren
 
Frühstücken, Mittagessen, Teezeit
"Futterhäuschen"
Im Laufe des Tages treffen sich die Kinder, um hier miteinander zu essen, zu trinken, sich zu unterhalten oder um zuzuhören.
 
Buchstabieren- und Zählen
„Wort- und Zahlenwerkstatt“
Verschiedene Spiele, Mal- und Bastelmaterialien bieten den Kindern den ersten Umgang mit Zahlen, Buchstaben und Worten.
PCs mit Schreibprogramm und ausgewählten Spielen bieten den Kindern erste Annäherung an die Computerwelt.
 
Experimentieren
„ Labor“
Die Kinder erleben mit Hilfe von einfachen Materialien wie Essig, Sand, Spülmittel, Lebensmittelfarbe, Pipetten, Glasschalen und Lupen eindrucksvolle Versuche. Dadurch erforschen und bestaunen sie erste naturwissenschaftliche Experimente.
 
Hauswirtschaftlicher Bereich
„Küche“
In der Küche erproben die Kinder im Rahmen der Angebote in Begleitung des Fachpersonals, mit dem Messer Obst/ Gemüse zu schneiden und bereiten das wöchentliche Müslifrühstück vor.
 
Andere Bereiche
„Spielflur“
Die Gesellschaftsspiele bieten eine Vielfalt unterschiedlichster Spielregeln. Die Kinder lernen sich daran zu halten oder gemeinschaftlich neue Absprachen über Spielabläufe zu besprechen.
Steckspiele und Konstruktionsmaterial ergänzen diesen Bereich
 
Jeder Bereich ist den einzelnen Bildungsschwerpunkten (kognitiven, motorischen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten) entsprechend gestaltet.
 
Lernen und Bildung in unserer Kindertagesstätte
Wir verstehen unsere Kindertagesstätte als einen Ort, der den Kindern unterschiedliche Lern- und Bildungssituationen bietet. Jedes Kind bringt von Anfang an Neugierde Interesse und Freude am Lernen mit und gestaltet dadurch das eigene Lernen. Es ist wissbegierig und stellt Fragen: Wer bin ich? Zu wem gehöre ich? Wer sind die anderen? Was passiert um mich und um uns herum? Was war vor mir und was kommt nach mir?
Es erforscht mit allen Sinnen die Umwelt. Das gemeinsame Zusammenleben in der Kindertagesstätte ermöglicht den Kindern vielfältige Lernerfahrungen in realen Lebenssituationen. Die Lernmethoden der einzelnen Kinder sind dabei sehr unterschiedlich, z. B. Lernen durch Beobachtung, Nachahmung oder eigenes Tun und Handeln.
Wir ermutigen die Kinder, ihre Erfahrungen, Stärken und Begabungen einzubringen und unterstützen sie dabei. Dies geschieht u. a.
im Freispiel
Freispiel heißt freies Spielen des Kindes in Zeit und Raum, wobei das Kind den Verlauf des Spieles selbst bestimmt. In unserer Kindertagesstätte ist das Freispiel ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Die Kinder entscheiden selbst über:
          ·   die Wahl der Spielpartner
          ·   die Auswahl des Materials
          ·   den Ort des Spielens
          ·   die Spieldauer
Die Kinder können Spielaktivitäten beliebig oft wiederholen, erlangen Sicherheiten im Spiel, gewinnen Zutrauen zu sich selbst. Sie können viele andere Kinder außerhalb der Stammgruppe kennen lernen und mit ihnen Kontakt aufbauen.
Zum freien Spiel gehört auch das "Nichtstun". Selbst wenn es scheint, als ob das Kind unbeteiligt daneben steht, nimmt es doch für sich bestimmte Dinge wahr. Es beobachtet Kinder und pädagogische Fachkräfte und erhält dadurch selbst Anregungen. Zu gegebener Zeit wird das Kind seine Eindrücke in Handlung umsetzen. Unsere Fachkräfte unterstützen die Kinder aktiv in ihrem Handeln und begleiten sie bei der Lösung von Problemen.
Die pädagogischen Fachkräfte beobachten die Kinder bei deren Aktivitäten. Aufzeichnungen geben Aufschluss über die Entwicklung der einzelnen Kinder. Aus ihnen gewinnen sie neue, auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder ausgerichtet Angebote, Projekte, Arbeitsgruppen bzw. Erkenntnisse für die Raumgestaltung.
 
in Angeboten
In den Angeboten erlernen die Kinder Grundlagen, die sich allmählich zu Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern.
Die Angebotsphase ist für die Kinder verbindlich. Verschiedene Angebote stehen den Kindern zur Auswahl.
Die Kinder lernen dabei z. B. in der Künstlerbude:
          - Papier gezielt zu zerreißen,
          - mit dem Pinsel Kleister sorgfältig in richtiger Menge aufzutragen,
          - ein Werk zu beenden,
          - unterschiedliche Farben, Farbmischungen und Größen von Papier kennen,
          - sie erfahren und erleben Stolz und Anerkennung für die eigene individuelle Leistung.
 
Solche und ähnliche Lernprozesse durchlaufen die Kinder in allen Angeboten.
 
in Projekten bzw. Arbeitsgruppen
In einer Arbeitsgruppe wirken Kinder aus verschiedenen Gruppen an einem Thema miteinander. Die beteiligten Kinder entscheiden sich nach einer kurzen Einführungsphase durch die pädagogischen Fachkräfte für die jeweilige Arbeitsgruppe. Das Thema ergibt sich entweder aus beobachteten Freispielsituationen oder als Folge sehr gut angenommener Angebote, um den Kindern die Gelegenheit zu geben, sich mit einem Thema ganz intensiv länger zu beschäftigen. Nicht jedes Projektthema ist dabei für jedes Kind oder jede Altersgruppe geeignet.
Die Dauer einer AG variiert. Manchmal ist ein Thema nach einigen Tagen erschöpft, manchmal erst nach Wochen. Für die Eltern gibt es während bzw. nach Abschluss einer AG eine Dokumentation zu lesen.
 
 
Zwergengarten
Während der Angebotszeit bieten wir unseren Jüngsten im „Zwergengarten“ den Raum und die entsprechende Zeit, sich in den KiTa-Alltag einzufinden. Bei den verschiedenen Lernbereichen, wie z. B. Malen, Bauen oder Essen, werden ihnen Grundlagen unserer Arbeit näher gebracht. Sie erfahren, dass die elementaren Grundbedürfnisse, wie z. B. essen, sich bewegen, gestalten, befriedigt werden. Daraus erwachsen Sicherheit und Vertrauen zu den pädagogischen Fachkräften und den neuen Räumlichkeiten
Je nach Entwicklungsschritten wechseln die Kinder über zu den allgemeinen Angeboten.
 
Riesenzeit
Unter Berücksichtigung der Interessen der schulpflichtigen Kinder, gibt es die „Riesenzeit“. Die Kinder nehmen kontinuierlich, mehrmals pro Woche an dieser Gruppe teil, welche zusätzlich zu den regulären Angeboten stattfindet. Dort wird die sprachliche, kognitive sowie soziale/emotionale Entwicklung aber auch Grob wie Feinmotorik gefördert.
 
 
Unsere besonderen Förderschwerpunkte sind:
 
Sozial-emotionale Erziehung
In einer wertschätzenden Atmosphäre entwickelt das Kind Fähigkeiten, sich als Person mit seinen Gefühlen wahrzunehmen und auszudrücken. Im Umgang miteinander baut das Kind Beziehungen zu Gleichaltrigen und Erwachsenen auf, lernt dabei, sich in Gefühlen und Verhaltensweisen anderer hinein zu versetzen und sie zu verstehen.
In Gesprächen und Spielen werden Regeln ausgehandelt, und der Umgang mit Konflikten wird geübt, so dass die Kinder sicher ihrer eigenen und der Bedürfnisse anderer Kinder bewusst werden. In Konfliktsituationen werden die Kinder bei Bedarf begleitet, und ihnen wird Hilfestellung gegeben, so dass sie Möglichkeiten zur Bewältigung von Konflikten erlernen.
Soziales Lernen wird in einer Gruppe gefördert, zunächst in der Familie, dann ergänzend in der KiTa. In großen Gruppen, d. h. in Gruppentreffen, Angeboten, AGs oder in einer kleinen Gruppe während des Freispiels lernt es weitere soziale Strukturen kennen. Dieser Umgang miteinander fördert das Selbstbewusstsein, die Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber und ist die Basis für die „soziale Intelligenz“.
 
Sprachliche Förderung
Das sprachliche Handeln hat für die gesamte weitere Entwicklung aller Kinder eine große Bedeutung und findet daher unsere besondere Beachtung. Wir begleiten unsere Aktivitäten bewusst mit unserer Sprache, erklären unser Tun, so dass die Kinder kontinuierlich ihren Wortschatz erweitern. Wir regen sie an sich zu artikulieren und miteinander zu kommunizieren. Dies geschieht z. B. durch Vorlesen, Singen, Reimen, Wortspiele, Rollenspiele, Gesprächskreise.
In Einzelfällen können Kinder zusätzliche Sprachförderung zur Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse durch  Mitarbeiter des Jugendamts Ammerland bekommen. Ein Jahr vor der Einschulung erhalten die Kinder nach einer Sprachstandsprüfung durch die örtliche Grundschule ggf. Unterstützung in der Sprachentwicklung durch Lehrkräfte der Grundschule.
 
Bewegungserziehung
Der große Außenbereich steht allen Kindern zur Verfügung. Die Kinder können rennen, sich verstecken, klettern oder mit Sand bauen. . Gerne fahren die Kinder mit den Fahrzeugen auf dem abgesperrten großen Parkplatz neben der KiTa. Für das Fußballspielen oder andere Laufspiele ist der Bolzplatz in unmittelbarer Nähe Zusätzlich nutzen die Kinder regelmäßig die Turnhallen. Der Spaß an der Bewegung drinnen und draußen und die Freude am Turnen und Ausprobieren geben den Kindern hauptsächlich im Bereich der Grobmotorik Sicherheit und Mut. Damit Bewegung immer möglich ist, haben alle Gummistiefel im Stiefelgang der KiTa Platz. Die Regenhosen/ - jacken und das Turnzeug verbleiben nach Möglichkeit in den Garderoben.
 
Gesundheitserziehung
Wir vermitteln den Kindern ein positives Körpergefühl. Eine gesunde und wertvolle Ernährung ist uns wichtig. Deshalb legen wir auf ausreichende Zeit für das Frühstücks besonderen Wert. Wir achten darauf, dass sich keine Schokoriegel oder Ähnliches unter ein gesundes Frühstück mischen. In unserer Küche bereiten die Kinder selbst das Müslifrühstück vor.
Alljährlich kommt die Zahnärztin des Gesundheitsamtes, um die Zähne der Kinder zu untersuchen.
 
Mathematisches Grundverständnis
Im Freispiel, in den Angeboten und AGs finden sich viele Gelegenheiten, elementare Erfahrungen im Bereich der Mathematik zu sammeln:
Es beginnt mit dem Erforschen von Materialien, um diese dann nach unterschiedlichen Kriterien ordnen, vergleichen und messen zu können.  Durch Tätigkeiten wie das Hinzufügen und Wegnehmen, Aufteilen und Verteilen lernen die Kinder, mathematische Zusammenhänge erkennen und bezeichnen.
Wenn die Kinder diese ersten mathematischen Erkenntnisse und Fähigkeiten machen konnten, gestaltet sich die Begegnung mit der Mathematik konkreter.
Verschiedene Materialien zum Bauen von Türmen oder Zusammensetzen von Formen fördern das Verständnis für die Geometrie.
Für das (mathematische) Grundverständnis ist es wichtig, dass die Kinder im Spiel angeregt werden, Mengen zu erfassen und zu vergleichen, sowie die Raum-Lage-Beziehung zu erkennen und zu bezeichnen. Auch hier ist die sprachliche Bildung eine wichtige Voraussetzung zum Erwerb der mathematischen Grundkenntnisse.
Hierfür einige Beispiele:
-         In der Wortwerkstatt stehen den Kindern Knöpfe in verschiedenen Größen, Formen und Farben zur Verfügung. Die Kleinen haben hier die Möglichkeit, diese Materialien durch Anschauen, Befühlen, Beschreiben und Auffädeln kennen zu lernen. Die Größeren fädeln nach unterschiedlichen Aufgabenstellungen auf, z.B. nach Vorgabe einer Reihenfolge oder Mengenangabe.
-         In jedem Raum der Kita lernen die Kinder verschiedene Materialien kennen. Beim Betrachten, Befühlen und Vergleichen werden die Aktivitäten mit Sprache begleitet.
-         Im Gruppentreffen stellen die Kinder anhand einer “Duploliste” fest, wie viel Kinder in welchem Alter anwesend sind. Jedes Alter ist einer Farbe zugeordnet, z.B. die blauen Steine sind die sechsjährigen. Mit dieser “Duploliste” können die Großen schon die ersten Rechenaufgaben im Plus- und Minusbereich errechnen.
-         Im Labor stehen den Kindern Messbecher in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Hier wird mit viel Motivation experimentiert, um ganz nebenbei fest zu stellen, dass z.B. die gleiche Menge Wasser einen kleinen Becher voll und einen großen nur halb voll macht.
 
Zusammenarbeit mit der  Schule
Je weiter das letzte Kindergartenjahr für die Kinder voranschreitet, desto mehr ist das Thema „Schule“ für sie präsent. Die Kinder sind deshalb hoch motiviert, sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen. Das pädagogische Fachpersonal sucht den Kontakt zu den Eltern der zukünftigen Schulkinder, und es werden der Entwicklungsstand, jeweilige Erwartungen und Vorhaben ausgetauscht.
Durch eine gute und kontinuierliche Kooperation der KiTa mit der Grundschule Petersfehn, die nur wenige Schritte von unserer Einrichtung entfernt liegt, wird den Kindern der Eintritt in diesen neuen Lebensabschnitt erleichtert.
Der Leitern der KiTa als Kooperationsbeauftragten obliegt es, den Kontakt zur Schule zu halten und neue Kooperationsformen zwischen KiTa und Schule zu entwickeln.
In regelmäßigen Dienstbesprechungen der Leitungen von KiTa und Grundschule werden allgemeine Aufgaben besprochen, die für beide Einrichtungen gleichermaßen von Bedeutung sind.
Der Kontakt zwischen dem pädagogischen Fachpersonal und den Lehrkräften, z. B. der Austausch über die Lernausgangslage, unterstützt die tägliche Arbeit mit den Kindern. Gemeinsame Veranstaltungen, wie z. B .eine Feier zum Weltkindertag, Feste und gegenseitige Einladungen, vertiefen den Kontakt zwischen den Kindern und Erwachsenen.
 
 
Wie sich die Zusammenarbeit mit Eltern gestaltet:
 
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland weist in Artikel 6 Abs. 2 die Eltern als die „natürlichen Erzieher“ aus. Dort heißt es:
„Eltern sind die natürlichen Erzieher. Pflege und Erziehung des Kindes sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“
Das meint, dass Elternhaus und Familie als primäre und wichtigste Sozialisationsinstanz entscheidende Grundlagen für die Entwicklung ihrer Kinder legen. Die Kindertagesstätte als erste Einrichtung öffentlicher Erziehung und Bildung knüpft ergänzend und unterstützend an die Fähigkeiten und Einstellungen an, die die Kinder in ihren Familien bereits erworben haben, bevor sie in die KiTa eintreten, wie Sprachfertigkeiten, Lernmotivation, Neugier, Interessen, Werte, Selbstkontrolle, Selbstbewusstsein, soziale Fertigkeiten. Die familiäre Welt ist somit die Basis, von der aus sich das Kind in der Kindertagesstätte Neues aneignen und sein Wissen erweitern kann. Die Entwicklung sollte von Eltern und pädagogischen Fachkräften begleitet werden, was nur in einer vertrauensvollen Atmosphäre möglich ist.
Die pädagogischen Fachkräfte sind deshalb bemüht, in der Einrichtung Vertrauen aufzubauen, in der die Erziehungsvorstellungen beider Seiten zum Wohle des Kindes ausgetauscht werden können. Dazu sind Gespräche mit den Eltern über das Kind notwendig. Wir wünschen uns, dass sich alle Eltern aktiv an dieser Zusammenarbeit beteiligen.
 
Elterninformation
Das Aufnahmegespräch
Im Aufnahmegespräch werden die Eltern über die Gestaltung und Abläufe der Arbeit in der KiTa informiert.
 
Tür- und Angelgespräche und gesonderte Gesprächstermine
In der Bring- und Abholzeit führt das pädagogische Fachpersonal, soweit es die Zeit erlaubt, mit den Eltern so genannte Tür- und Angelgespräche. Diese Gespräche dienen dem kurzen allgemeinen oder aktuellen Informationsaustausch. Für Anliegen, die in Ruhe besprochen werden müssen, z. B. zu Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes, über das Verhaltens in der Einrichtung, über die bevorstehende Einschulung oder sonstige allgemeine Fragen, wird ein  gesonderter Gesprächstermin vereinbart.. Nach vorheriger Anmeldung besteht die Möglichkeit in der Einrichtung zu hospitieren, d. h., alle Eltern haben die Möglichkeit, nach Absprache .mit den pädagogischen Fachkräften Zeit in der KiTa zu verbringen. Sie können die Gelegenheit nutzen, um ihr Kind in einer Kindergruppe zu erleben, andere Spielgefährten des Kindes und Abläufe bzw. Rituale kennen zu lernen.
 
Allgemeine Informationen aus dem KiTa Alltag
Von Zeit zu Zeit informiert die KiTa – Leitung über Termine oder Dinge von besonderem Interesse. Diese Elternbriefe werden über die Postkästen verteilt. Zudem hängen im Eingangs/ Garderobenbereich Informationstafeln, die einen Einblick in die Arbeit gewähren.
 
Elternabende
Auf Einladung der KiTa Leitung oder des pädagogischen Fachpersonals finden für einzelne Gruppen oder für alle Eltern gemeinsam Elternabende statt. Sie dienen in der Regel der Information über die pädagogische Arbeit oder der Elternbildung, wenn z.B. Erziehungsfragen thematisiert oder entwicklungspsychologische Erkenntnisse vermittelt werden sollen.
 
Elternmitarbeit
Viele Dinge lassen sich in der KiTa nur realisieren, wenn wir auf die Mitarbeit von Eltern zählen können. Dabei geht es z. B. um die Mitgestaltung von Festen, die Unterstützung bei anderen besonderen Anlässen.
 
Elternrat
Jede Kindergartengruppe wählt zwei Vertreterinnen oder Vertreter, die dann gemeinsam den Elternrat bilden. Der Elternrat hat eine beratende Funktion und beschäftigt sich mit den aktuellen Belangen der Elternschaft aus den einzelnen Gruppen und des KiTa Teams und bringt sie zu Gehör. Er wählt aus seiner Mitte zwei Vorsitzende, die die Eltern im Kindergartenausschuss und im Kuratorium mit einer Stimme vertreten.
 
KiTa Ausschuss
Der KiTa Ausschuss umfasst neben der KiTa Leitung und Stellvertretung und der Vertretung des Trägers (Gemeindekirchenrat) auch solche der politischen Gemeinde Bad Zwischenahn, der pädagogischen Fachkräfte und der Elternschaft. In diesem Gremium geht es um organisatorische Angelegenheiten in der KiTa wie Gruppenbildung, bauliche Maßnahmen, Veränderungen in der Arbeit, Elternanfragen etc. Beschlussvorlagen für den Gemeindekirchenrat werden erarbeitet. Der KiTa Ausschuss trifft sich mehrfach in unregelmäßigen Abständen in einem Kindergartenjahr.
 
Kuratorium
Das Kuratorium umfasst neben der Kita Leitung und der Vertretung des Trägers (Gemeindekirchenrat) Vertreter der politischen Gemeinde, der Elternschaft und Ratsmitglieder. Er trifft sich einmal pro Kindergartenjahr. Hierbei geht es hauptsächlich um einen Bericht der KiTa Leitung an die verantwortlichen Gremien, den Bericht und die Aufstellung über die Verwendung der Haushaltsmittel und anstehende Planungsaufgaben.
 
 
 
Der Hort
 
Wir stellen uns vor:
Die Trägerschaft der Kindertagesstätte hat die Ev. -  Luth. Kirchengemeinde Friedrichsfehn / Petersfehn zu dem auch der Hort gehört, übernommen.
Unser Hort versteht sich als eine familien- und schulergänzende pädagogische Einrichtung für Kinder von Klasse 1 – 4 . Die Eltern haben die Möglichkeit, die Betreuungszeit für ihr Kind über die tägliche Schulzeit hinaus zu erweitern.
Der Hort ist ein Lebens – und Erfahrungsraum für Schulkinder, der zwischen Elternhaus und Schule steht.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Kinder in ihrem Schulalltag unterstützend zu begleiten und geben ihnen Gelegenheit, die Hausaufgaben zu erledigen. Zudem finden sie hier Raum für Gemeinschaft, Individualität sowie Ruhe und Entspannung.
 
Rahmenbedingungen
Die Unterhaltung und Finanzierung des Hortes ergibt sich aus dem gesetzlich vorgeschrieben Anteil der Gemeinde Bad Zwischenahn, dem Eigenanteil der Kirche und dem Elternbeitrag, der von der politischen Gemeinde festgelegt wird. Der Träger hat darauf keinerlei Einfluss. Der Elternbeitrag richtet sich entsprechend den Maßgaben der Gemeinde und der Betreuungszeit. Die Gebührenordnung und die Benutzerordnung sind bei der Leiterin der KiTa zu erhalten.
 
Der Einzugsbereich umfasst die Orte Petersfehn1 und 2, Kayhauserfeld und Bloh.
Die 20 Kinder, die den Hort besuchen können, kommen aus der Grundschule Petersfehn. und der kath. Grundschule Rostrup.
Die Kosten für das Mittagessen richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter.
 
Betreuungszeiten siehe Bleiblatt
 
Unser Team:
Zwei pädagogische Fachkräfte
 
Unser Tag und unsere Pädagogik
 
Das Konzept unseres Hortes knüpft an die KiTa  - Konzeption an bzw. baut darauf auf und überschneidet sich teilweise mit ihr.
Wir möchten mit unserem Hortangebot den Eltern und Schulkindern eine sehr große Verlässlichkeit bieten.
Die Schulkinder werden nach der Schule von den pädagogischen Fachkräften empfangen, und die Kinder haben die Möglichkeit,  in Ruhe den Schulalltag hinter sich zu lassen. Für ein Gespräch über Erlebnisse und Eindrücke des Vormittags oder ein Spiel zur Entspannung ist dann Zeit.
 
Nach dem Mittagessen werden die Schulaufgaben in Kleingruppen mit den Kindern begonnen. Die Schulkinder lernen, dass jedes Kind anders lernt. Manche Kinder kommen ganz alleine zurecht, andere benötigen Unterstützung. Jedes Kind soll spüren, dass es akzeptiert ist, so wie es ist mit allen Stärken und Schwächen.
Die Hausaufgabenbetreuung ist nicht als 
Hausaufgabennachhilfe zu verstehen. Wir richten uns nach den Vorgaben des Schulrechts Niedersachsen und den Vorgaben der jeweiligen Grundschule.
 Hausaufgaben sollten den Unterricht ergänzen und unterstützen, um die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und fachspezifische Techniken zu sichern.
 
Zitat:
„Hausaufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und in den Unterricht eingebunden sein. Es dürfen nur solche Hausaufgaben gestellt werden, deren selbständige Erledigung möglich ist."
Bei der Stellung von Hausaufgaben ist die Belastbarkeit der Schüler zu berücksichtigen. Richtwerte sind:
Schuljahrgänge   1 – 2     30 Minuten
 
Schuljahrgänge 3- 4     45 Minuten“ (aus: www.schule.de).
 
Wir gewährleisten, dass die Schulkinder am Nachmittag ihren Freizeitaktivitäten z.B im Sportverein, in der Musikschule oder Besuch bei Freunden nachgehen können
Die Kinder lernen Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln und sich als ein Teil einer Gemeinschaft zu empfinden.  Z. B warten sie aufeinander, sie helfen sich und fühlen sich dadurch miteinander verbunden.
Regelmäßig tagt der Rat der Hortkinder. Kritikpunkte, freudige Anlässe und Ideen werden besprochen, Verbesserungsvorschläge diskutiert, von den Schulkindern protokolliert und für deren Umsetzung gesorgt.
Wir erarbeiten mit den Kindern Möglichkeiten, wie man für sich und andere Verantwortung übernehmen kann.
Die Schulkinder entwickeln mit den pädagogischen Fachkräften  Rituale und sorgen gemeinsam für deren Einhaltung. ( z. B. bei Geburtstagsfeiern oder beim Tagesablauf).
 
Wie sich die Zusammenarbeit mit Eltern gestaltet
Auf dem ersten Elternabend im neuen Hortjahr werden zwei Elternsprecher aus der Hortgruppe gewählt. Diese sind Ansprechpartner für alle Eltern und leiten Anregungen, Kritik und Ideen zum Elternrat der gesamten KiTa weiter.
Im Elternrat erhalten sie in regelmäßigen Sitzungen Informationen über die gesamte KiTa.
Die pädagogischen Fachkräfte laden zu Elternabenden und Elterngesprächen ein.
Der Austausch über die Aufgabenstellung der Schule ist besonders wichtig.
 
Zusammenarbeit mit den Grundschulen
Die pädagogischen Fachkräfte des Horts stehen im regelmäßigen Austausch mit den Lehrkräften der Grundschulen, um über das einzelne Kind, aber auch über die Arbeit mit der Gesamtgruppe zu sprechen. Eine gute Kooperation ist uns wichtig. Dadurch lassen sich Absprachen zum Wohle der Kinder treffen.
 

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