Geschichte der Dorfkirche Petersfehn

Als erster Siedler erhielt Heuermann Hinrich Schmidt am 16. Oktober 1847 die Genehmigung, im Wildenloher Moor den Placken Nr. 1 (heute: Woldlinie 4) für die Landwirtschaft zu kultivieren.. Sehr schnell vergrößerte sich die Kolonie „Wildenlohs Moore“ mit Siedlern und so wurde Erbgroßherzog Nikolaus Friedrich Peter zum Namensvetter für Petersfehn. Mit Torfhandel und später auch mit dem Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten, verdienten die Kolonisten ihr Geld. Am 31. Januar 1853 wurde dem Wunsch der Kolonisten zugestimmt, eine eigene Bauerschaft zu errichten.

In den Jahren 1872 und 1873 wurde Petersfehn von einer Ruhrepedimie heimgesucht, der viele Menschen zum Opfer vielen. Die Oldenburger Landgemeinde entschloss sich daher, einen eigenen Friedhof anzulegen, der am 30. Mai 1876 eingeweiht wurde. Erst 1920 konnte eine bescheidene Kapelle errichtet werden. Im Mai 1959 wollte die Kirchengemeinde Ofen und die politische Gemeinde Bad Zwischenahn den Bau einer Kapelle finanzieren, die Inneneinrichtung hingegen musste mit eigenen Mitteln erfolgen. So wurde ein Kapellenbaufond gegründet und bereits am 24. Januar 1960 wurde die Kirche Petersfehn von Bischof Gerhard Jacobi und den Pastoren Heinrich Stegmann und Johannes Waschek feierlich eingeweiht.

Im Mai 1969 gründete die Synode der Oldenburgischen Kirche durch Kirchengesetzt eine neue Kirchengemeinde:

Die Evangelische – lutherische Kirchengemeinde Friedrichsfehn – Petersfehn – Kleefeld – Rudenbrook.

Die Bezirke der neuen Kirchengemeinde waren von drei verschiedenen Kirchengemeinden abgespalten worden, von Edewecht, Eversten und Ofen und gehören noch heute politisch gesehen zu zwei kommunalen Gemeinden, nämlich Edewecht und Bad Zwischenahn. Diese Strukturreform führte bis weit in die heutige Zeit immer wieder zu Diskussionen.

In den folgenden Jahren wurde ein Pfarrhaus errichtet, es entstand angrenzend an die Kirche ein Gemeinderaum und  1991 ein weiterer Anbau für neue Gruppenräume und ein Wirtschaftsgebäude mit Aufbewahrungsraum. Zur 150-Jahrfeier von Peterfehn gründete der damalige Pfarrer Gerd Schmidt-Möck, der Schulleiter der Grundschule, Günther Pickert und weiterer Bürger einen Glockenturmbauverein, um die etwas zurückliegende Kirche ins Dorf zu holen und Kirche.

 

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